SV Darmstadt 98 – SV Sandhausen

Am vergangenen Sonntag ging es für uns zum Sportverein aus Darmstadt. Ganz egal, wie das Spiel ausgehen sollte, die schlimmste Nachricht des Wochenendes erreichte uns bereits am Samstag. Gelbe Umschläge im Briefkasten bedeuten selten etwas Gutes und am härtesten trifft ein solcher die Gruppe und Fanszene, wenn er an den Capo adressiert ist. Besonders bitter, da der Vorwurf und das angebliche Vergehen absolut lächerlich sind. Damit nicht genug: Ebenso am Samstag wurde auch noch ein zweites Mitglied für ein ebenfalls angebliches Vergehen bei selbiger Partie vor über 1.5 Jahren (!) mit SV belegt. Ob trotz dieser Art und Weise weiterhin von einer erzieherischen Maßnahme gesprochen werden kann, ist stark anzuzweifeln. Dass wir das nicht einfach so hinnehmen werden, sollte klar sein. Für das anstehende Auswärtsspiel galt es allerdings zunächst, das Beste aus der beschissenen Situation zu machen. Während wir uns also vor den Einlasstoren von unseren Brüdern verabschiedeten, füllte sich der neue Gästeblock am Böllenfalltor recht ordentlich. Auch, wenn wir schön kompakt im nach dem Umbau verkleinerten Block standen, ist weiterhin Luft nach oben, was die Auswärtsfahrerzahlen angeht. Circa 450 Mann und Frau an einem Sonntag auf eine solch kurze Strecke sind ausbaufähig! Das Wort “Ausbaufähig“ beschreibt auch das Geschehen auf dem Rasen ganz gut. Weder unsere Mannschaft, noch die der Gastgeber schien allzu interessiert daran, den Führungstreffer in dieser Partie zu erzielen. Dieser gelang den Lilien kurz nach Wiederanpfiff dann doch, nicht ganz überraschend nach einem Eckball. Kurz danach flog der Torschütze vom Platz, sodass unsere Jungs noch eine halbe Stunde in Überzahl spielten. Geholfen hat dies allerdings ziemlich wenig und so mussten wir die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Während unser Auftritt im Gästeblock in der Anfangsphase zumindest als “ganz gut“ bezeichnet werden könnte, verschlechterte sich dieser mit zunehmender Spieldauer immer mehr, ehe in Durchgang zwei eigentlich gar nichts mehr ging. Somit haben wir aus der beschissenen Situation nicht gerade das Beste gemacht und in Kombination mit der teils grottenschlechten Mitmachquote im Gästeblock wurde es dann insgesamt doch ein rabenschwarzer Auftritt. Passend zum Spiel. Die Südtribüne Darmstadt rund um Ultra de Lis und Usual Suspects erwischte ebenso nur wenige lautstarke Momente, darüber hinaus gelang es nur nach dem Tor und in der Schlussphase, auch andere Bereiche des Böllenfalltor in den Support einzubeziehen. Das “Gefühl von eingeschlafenen Füßen“ aufgrund des unattraktiven Gegners konnte wohl nicht besiegt werden… Die enorme Bedeutung des Aufeinandertreffens mit dem KSC am kommenden Sonntag muss wohl nicht weiter beleuchtet werden. Deshalb sparen wir uns die Worte und sagen: Bis dann!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.