Kategorie: Ankündigungen (Seite 1 von 8)

++ Stellungnahme der Fanszenen Deutschland ++

Der VAR raubt uns die Freude am Fußball

Mit Beginn der Bundesligasaison 2017/2018 wurde der Video Assistant Referee im deutschen Fußball mit dem Ziel eingeführt, klare und offensichtliche Fehlentscheidungen zu korrigieren und den Fußball gerechter zu machen. Selbst Fans, die der Neuerung anfangs noch offen und positiv gegenüberstanden, konstatieren nach mittlerweile 9 Jahren, dass der VAR den Charakter des Spiels grundlegend verändert hat.

Während der Fußball von Intensität und Rhythmus lebt, leidet der Spielfluss erheblich unter den sich in die Länge ziehenden Unterbrechungen. Wir müssen ebenfalls schmerzlich feststellen, dass er den emotionalsten Moment des Spiels zerstört hat. Statt spontaner Freude bei einem Tor herrscht Unsicherheit ob einer möglichen Überprüfung. Dabei bleiben Entscheidungen aufgrund unterschiedlicher Eingriffsschwellen, uneinheitlichen Auslegungen oder menschlichen Fehlern weiterhin umstritten. Die Hoffnung bei Einführung auf eine objektive Gerechtigkeit hat sich nicht erfüllt, vielmehr schafft der Videoassistent neue Ungerechtigkeiten.

Die These, es gäbe mit dem VAR weniger Diskussionen über Schiedsrichterentscheidungen, stellte sich als Trugschluss heraus. Es gibt jetzt noch mehr. Trotz einer Vielzahl an Reparatur- und Optimierungsversuchen wird der Videoassistent mittlerweile von einem Großteil der Fußballfans abgelehnt und trifft im Stadion auf immer mehr Wut und Unverständnis. Dass der Fußball nie fehlerfrei war und es auch nicht sein muss, ist eine Erkenntnis, die wir in den letzten Jahren gewonnen haben. Wir möchten die objektiv messbaren Erfolge des VAR dabei nicht in Abrede stellen. Wir möchten vielmehr darauf aufmerksam machen, dass der Preis für den objektiven Nutzen zu hoch ist. Einen Preis, den wir nicht länger bereit sind zu bezahlen.

In der nun startenden ersten Pokalrunde sehen wir den Fußball, wie er sein sollte: ohne VAR und damit authentisch, unmittelbar und voller Emotionen. Zu diesem Zustand möchten wir dauerhaft zurückkehren und fordern deshalb die Abschaffung des Video Assistant Referee im deutschen Fußball.

Wir möchten die Freude am Fußball zurück.

„Eure Spielchen mit Reformen – nicht mit uns“

Jahrelang wurde von Transparenz, Dialog und einer gemeinsamen Reform der Regionalligen gesprochen. Vereine investierten Zeit, Energie und Vertrauen in einen eigens initiierten Prozess, der endlich zu einer fairen und tragfähigen Lösung führen sollte. In dieser Form in seiner Ausgestaltung und Professionalität beispiellos im europäischen Fußball.
 
Nun – kurz vor der finalen Abstimmung der Vereine – zeigt sich, was die Verlautbarungen der Regionalverbände tatsächlich wert sind. Sie gipfeln in einer Situation, die uns als Fans der betroffenen, aber auch der aktuell und perspektivisch nicht betroffenen Vereine noch wütender macht. Nicht nur kritischen Fans wird jetzt endgültig klar, dass die Verbände *nicht* im Sinne ihrer Mitgliedsvereine agieren, sondern ganz eigene Ziele verfolgen. Was FIFA und Co. auf der großen Bühne vormachen, spielen die Regionalverbände nach.
 
Der erste Kritikpunkt: Aus dem gemeinsam erarbeiteten Kompassmodell mit vier 20er-Staffeln sollen plötzlich 18er-Staffeln werden. Dabei waren die zusätzlichen Heimspiele einer der größten sportlichen und wirtschaftlichen Vorteile des Modells. Wer diesen zentralen Baustein wenige Tage vor der Abstimmung streicht, entwertet nicht nur monatelange Arbeit – sondern nimmt den Vereinen einen entscheidenden Mehrwert, den sie längst in ihre Überlegungen einbezogen hatten.
 
Der zweite Kritikpunkt: Eine bundesweite Mehrheit der Vereine – basierend auf monatelangem Austausch und Bewerten von Argumenten – soll nun nicht mehr ausreichen. Stattdessen soll jede der fünf Regionen eine eigene interne Mehrheit erreichen, um Zustimmung geben zu können. Aus einem demokratischen Mehrheitsprinzip einer bundesweiten Thematik wird damit faktisch ein Vetorecht einzelner Verbände. Wer Mehrheiten aushebelt, stärkt keine Demokratie – sondern zementiert bestehende, ungerechtfertigte und ebenso reformbedürftige Machtverhältnisse.
 
Noch schwerer wiegt jedoch die Art und Weise. Ausgerechnet in dem Moment, in dem sich Vereine bundesweit zusammengeschlossen, vernetzt und erstmals mit einer gemeinsamen Stimme für eine Reform eingesetzt haben, werden kurz vor der Abstimmung die Spielregeln verändert. Das wirkt nicht wie der Versuch, einen besseren Kompromiss zu finden. Es entsteht vielmehr der Eindruck, dass genau diese Geschlossenheit unterlaufen werden soll. Wer monatelang Beteiligung einfordert, um anschließend im entscheidenden Moment hinter den Kulissen die Grundlagen zu verändern, verspielt jedes Vertrauen in einen fairen Prozess.
 
Der Widerstand ist die logische Konsequenz. Nicht nur von den unmittelbar betroffenen Fans, sondern von allen, denen an einem glaubwürdigen und basisorientierten Fußball gelegen ist. Wer heute schweigt und diesen miesen Schachzug akzeptiert, der billigt gleichzeitig, dass Verbände ihre eigenen Machtinteressen über die Interessen der Vereine stellen. Diese Form der Verbandsarbeit hat den Fußball lange genug ausgebremst. Es ist Zeit, ihr entschlossen entgegenzutreten und deutlich zu machen: Reformen müssen von den Vereinen getragen werden – nicht gegen sie.
 
Wir rufen die Vereinsvertreter dazu auf, mit Geschlossenheit und breiter Brust aufzutreten und die anstehende Abstimmung unter diesen Umständen nicht durchzuführen.
 
Die Verbände dürfen sich sicher sein, dass es keinen Weg mehr an einer grundhaften Veränderung ihrer Ausrichtung und Politik vorbei gibt. Wir werden nicht locker lassen – ihr habt es nicht anders verdient.
 
Fanszenen Deutschlands im Juni 2026

++ Zur aktuellen Situation zwischen Fanszene und Vereinsführung ++

Ein Sportverein wird durch die Gemeinschaft und das Engagement seiner Mitglieder getragen. Er verbindet fremde Menschen und gibt ihnen Halt. Er lehrt Werte wie Respekt, Verantwortungsbewusstsein und Zusammenhalt, lebt von Meinungspluralität, Vertrauen und Wertschätzung. Beim SV Sandhausen seit fast genau 110 Jahren, doch diese Vereinskultur wird aktuell so stark bedroht wie noch nie zuvor.

Für uns als aktive Fanszene geht die Unterstützung weit über das Sichtbare im Stadion hinaus. Neben allen Heim- und Auswärtsspielen liegen uns die Weiterentwicklung der Gemeinschaft und die ehrenamtliche Unterstützung des Vereins enorm am Herzen. Unter dem Motto „Gemeinsam sind wir Sandhausen“ veranstalteten wir während der Sommerpause ein Grillfest für alle Fanclubs. Im Oktober war die Fanszene eine treibende Kraft bei der Organisation und Umsetzung des Kerwezeltes. In der Winterpause sammelten wir Kleiderspenden für das SKM und unterstützten die AWO. Wir organisierten Aktionsspieltage zu mentaler Gesundheit und unterstützten die Initiative „Empty Stands“. Zum Jubiläum des Hardtwaldstadions folgte eine Ausstellung über 75 Jahre Fußballgeschichte im Heimatmuseum. Wir übernahmen Marketingaktivitäten, wie das Aushängen von Spieltagsplakaten und organisierten das Catering bei Testspielen. Die aktive Fanszene engagiert sich vereinspolitisch im Fanausschuss, stellt einen Kassenprüfer und übernahm bis vor kurzem Verantwortung im Vereinsvorstand.

Leider müssen wir parallel feststellen, dass das Verhältnis zwischen Fanszene und Vereinsführung an einem historischen Tiefpunkt angekommen ist. Ein konstruktives Miteinander erscheint derzeit nicht möglich, vielmehr arbeitet die Vereinsführung mit zahlreichen Mitteln gegen die aktive Fanszene. Um den aktuellen, kritischen Zustand einzuordnen, ist eine Auflistung der maßgeblichen Ereignisse elementar:

Weitergabe von Verbandsstrafen und Umgang mit Pyrotechnik
Nach den Vorfällen in Homburg wurde der SV Sandhausen zu einer Geldstrafe von 20.000 Euro verurteilt. Die Höhe dieser Strafe orientiert sich weder am Einkommen noch an den finanziellen Möglichkeiten einzelner Personen. Sie ergibt sich vielmehr aus einem Strafenkatalog, der gezielt auf Fußballvereine mit millionenschweren Umsätzen zugeschnitten ist. Wir haben volles Verständnis dafür, dass dieser ungeplante Aufwand im engen Korsett der wirtschaftlichen Möglichkeiten auch für unseren Verein herausfordernd sein kann. Kein Verständnis haben wir allerdings dafür, eine Geldstrafe von über 13.300 Euro mit einem Zahlungsziel von gerade mal 15 Tagen an einen 23-jährigen weiterzugeben, der gesamtschuldnerisch für alle Beteiligten haften soll. Als die Ressortleiter Fanwesen mögliche Kompromissvorschläge unterbreiten wollten, wurden diese von Seiten der Vereinsführung deutlich zurückgewiesen. Inzwischen ist identisches Schreiben bei drei weiteren Fans eingetroffen, sodass der SV Sandhausen insgesamt vier Mal die Gesamtstrafe von 13.300 Euro fordert. Wir erwarten einen fairen und verhältnismäßigen Umgang mit den eigenen Anhängern, die den Verein über Jahre hinweg auch durch sportlich schwierige Phasen getragen haben.

Die fehlende ernsthafte Dialogbereitschaft zeigte sich auch vor dem Heimspiel gegen Eintracht Trier, als von Seiten der Vereinsführung im Rahmen eines Fantreffens erklärt wurde, dass ein Abbrennen von Pyrotechnik zum sofortigen Spielabbruch führen würde. Da es ein solches Verfahren hierzulande noch nie gab, entstand für uns der klare Eindruck, dass einmal mehr unsachlicher Druck ausgeübt werden sollte, anstatt konstruktive Gespräche für eine sachliche Auseinandersetzung zu suchen. Tatsächlich kam es beim betreffenden Spiel zum Einsatz von Pyrotechnik im Block A4, ohne dass die angekündigten Konsequenzen eintraten.

Mitgliederversammlung und Satzungsänderung
Die kurz darauffolgende Mitgliederversammlung stellte alles bisher Erlebte in den Schatten. Mit der Einladung unterbreitete die Vereinsführung einen Vorschlag auf Satzungsänderung, der die Einführung eines Aufsichtsrates vorsah. Ein Vorhaben, das bestehende Abhängigkeitsverhältnisse fortführen sollte und nicht unseren demokratischen Vorstellungen eines Aufsichtsrates entspricht. Normalerweise würde hier das Prinzip der Gewaltenteilung Anwendung finden: der Aufsichtsrat als unabhängiges Gremium berät und kontrolliert den Vorstand. Doch weil unser Vorstand bestimmen möchte, wer ihn kontrolliert, schenkt man diesem Prinzip keine Beachtung. Der Vorstand bestimmt Ehrenmitglieder und diese bilden den Wahlausschuss, welcher drei von fünf Kandidaten direkt in den Aufsichtsrat bestimmen darf. Somit hat der Vorstand indirekten Einfluss auf die Mehrheitsverhältnisse im Aufsichtsrat, einem eigentlich unabhängigen Gremium. Dieser Einfluss sollte eigentlich der Mitgliederversammlung zustehen.

In der Einladung wurde die geplante Satzungsänderung der „aktuellen“ Vereinssatzung gegenübergestellt. Nach dem Versenden der Einladungen stellte sich heraus, dass die „aktuelle“ Satzung, die zum Vergleich herangezogen wurde, erheblich von der im Vereinsregister eingetragenen Satzung abwich. Obwohl auf diese Probleme hingewiesen wurde, erfolgte keine öffentliche Korrektur gegenüber der Mitgliedschaft – auch eine entsprechende Anfrage auf der MV wurde abgewiesen. Das erschwerte eine sachgerechte Vorbereitung der Mitglieder.

Wir verstehen Abstimmungen auf Mitgliederversammlungen als demokratischen Prozess, dem eine faire Diskussion vorausgehen sollte. Als ein Mitglied der aktiven Fanszene eine überaus wichtige Rolle einnahm und kritische Fragen zum Antrag stellte, wurde er von Präsident Machmeier lautstark diskreditiert, ehe es zur Abstimmung kam.

Nach dieser erklärte Machmeier den Antrag für angenommen, obwohl die erforderliche Mehrheit zum Beschluss der Satzungsänderung nicht erreicht wurde. Zu Beginn der Versammlung wurden 101 anwesende stimmberechtigte Mitglieder verlesen. Die aktuell gültige Vereinssatzung vom 07. Mai 2024 regelt die Stimmerfordernis für Satzungsänderungen in § 20 Abs. 6 folgendermaßen: „Beschlüsse über eine Änderung oder Neufassung der Vereinssatzung bedürfen einer Mehrheit von 2/3 der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder“. Dementsprechend wären 68 Stimmen für einen wirksamen Beschluss notwendig gewesen. Nachdem nur 67 Stimmen für den Antrag gezählt wurden, erklärte Machmeier, dass Enthaltungen nicht zur Gesamtzahl der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zählen und der Antrag dementsprechend als angenommen gilt. Die Vereinssatzung ist das Fundament der Zusammenarbeit und legitimiert die Mitbestimmung. Wenn wichtige Abstimmungen entgegen der geltenden Vereinssatzung ausgeführt werden, bricht das Grundgerüst eines eingetragenen Vereins zusammen.

Mitglieder, die zum Zeitpunkt der Versammlung verhindert waren, haben bis heute keine Möglichkeit, Informationen über Vereinskanäle zu erhalten. Während andere Vereine eine Pressemitteilung über Tagespunkte und Abstimmungsergebnisse veröffentlichen, bleiben Anfragen zum Protokoll der Mitgliederversammlung auch noch zwei Monate später unbeantwortet. Die Gesamtheit der Vorgänge erweckt den Eindruck, dass die Annahme des Antrags von Seiten der Vereinsführung um jeden Preis angestrebt wurde.

Repressionen rund um das letzte Heimspiel
Vor dem Rückspiel gegen Homburg wurde unser Fanfotograf beiläufig darüber informiert, dass er am Folgetag trotz Akkreditierung und Mitgliedschaft im Vorstand den Innenraum nicht betreten darf. In über drei Jahren ist er noch nie negativ im Innenraum aufgefallen, während andere Vorstandsmitglieder beinahe wöchentlich am Spielfeldrand stehen und Schiedsrichter sowie Gegenspieler beleidigen oder teils körperlich attackieren. Wenn sich dieses Verbot wiederholt und zur Übung wird, sind professionelle Fotos der Choreografien zukünftig nicht mehr möglich. Die Erstellung eines Fan-Kalenders und die damit verbundene Spende an karitative Zwecke wäre somit erheblich erschwert. Für uns stellt die Situation nicht nur einen Vertrauensbruch dar, sondern wirft auch zum Wiederholten Male Fragen hinsichtlich des Umgangs mit ehrenamtlich engagierten Personen im Verein auf.

Ähnlich verhielt es sich bei unserem Stadionheft. Mit Liebe zum Detail und in zeitintensiver Vorbereitung veröffentlichten wir bereits 80 Ausgaben des Hopfeblatts. Ein eigenes Stadionheft, in dem der Gastverein und seine Fanszene vorgestellt wird und vergangene Spiele sowie weitere Geschehnisse eingeordnet werden. Aus Sicherheitsgründen wurde uns die Mitnahme der Hefte spontan untersagt. Eine vorherige Kommunikation fand nicht statt.

Da ein Spürhund der Polizei vor unserem Fancontainer anschlug, wurde dieser durch Vereinsverantwortliche mit einem Schloss verriegelt. Neben Utensilien für den Fanstand befanden sich im Container auch Bestandteile vergangener Choreografien, bei denen Pyrotechnik zum Einsatz kam. Im Container waren allerdings keine verbotenen Gegenstände wie die Vereinsführung voreilig vermutete. Der Betrieb des Fanstandes wird erheblich erschwert, sobald uns der Zugang zu Lagerräumen versperrt wird. Dadurch könnte eine wichtige Einnahmequelle wegfallen und Choreografien zukünftig nicht mehr finanziert werden. Viele Fans tragen auch abseits der Spieltage Kleidung vom Fanstand und repräsentieren somit den Verein im privaten Umfeld. Diese positive Außendarstellung scheint nun genauso wenig gewollt, wie zukünftige Spendenaktionen aus dem Gewinn der Artikel. Obwohl der Fancontainer nicht im Zusammenhang mit Ordnungswidrigkeiten steht, wurde uns mitgeteilt, diesen zukünftig nicht mehr nutzen zu dürfen.

Umgang mit Fanvertretern und das Jubiläumsspiel
Nach dem letzten Heimspiel stand das „Jubiläumsspiel“ gegen Eintracht Frankfurt an. Wir besuchten dieses Spiel nicht, da es rund 2,5 Monate vor dem eigentlichen Vereinsgeburtstag stattfand. Im Interview mit der Rhein-Neckar-Zeitung wunderte sich Präsident Machmeier über unser Fernbleiben. Darüber hinaus behauptete er, dass in Vorstandssitzungen keine Einwände der Ressortleiter Fanwesen kamen, als über den Termin gesprochen wurde. Diese Behauptung ist allerdings falsch, denn beide Vorstandsmitglieder der Fanszene haben den Termin erst auf der Mitgliederversammlung erfahren – in Vorstandssitzungen wurde er nicht thematisiert. Wir empfinden es als irritierend, dass unser Präsident die angebliche Verschwiegenheitspflicht der Sitzungen aushebelt und zusätzlich falsche Informationen über Vorstandsmitglieder in der Presse verbreitet. Eine vertrauensvolle Zusammenarbeit ist auch deshalb nicht mehr möglich und beide Ressortleiter legten ihr Ehrenamt vor wenigen Tagen nieder.

Auch die Repressionen rund um die Auswärtsspiele in Homburg und Steinbach haben das Vertrauensverhältnis nachhaltig belastet. Obwohl beide Fanvorstände nachweislich nicht an Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten beteiligt waren und sich lediglich in der Nähe befanden, wurden beide Vertreter mit einem Hausverbot belegt. Eine solche Praxis stellt ein absolutes Novum dar und ist uns von anderen Standorten nicht bekannt. Dass dieser Umgang von unserer Vereinsführung zumindest ausdrücklich begrüßt wurde, erschwert eine konstruktive Zusammenarbeit immens.

Beide Ressortleiter waren darüber hinaus als Vorstandsmitglieder berechtigt, das eigene Stadiongelände zu betreten und erhielten dafür einen Chip. Vor dem Spiel gegen Schott Mainz betrat ein Vorstandsmitglied der Fanszene und ein weiteres Gruppenmitglied das Stadiongelände. Da der Chip durch einen technischen Defekt wiederholt nicht funktionierte, wurde die Tür durch den Zaun geöffnet. Inzwischen haben beide Beteiligten eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch erhalten, obwohl sie berechtigt waren, das Stadiongelände zu betreten. Dieser Umgang bricht das Vertrauensverhältnis endgültig. Für die Betroffenen war eine Anzeige der erste Berührungspunkt mit diesem Sachverhalt – eine vorherige Kontaktaufnahme durch Vereinsverantwortliche fand nicht statt. Arbeit im Ehrenamt ist durch Wertschätzung, Respekt und Vertrauen geprägt. Es scheint, als würde die Vereinsführung jedes Mittel ergreifen, um Kritiker verstummen zu lassen – Zur Not auch vor Gericht.

Wie geht es weiter?
Nach wie vor ist die aktive Fanszene an einem konstruktiven Miteinander interessiert. Mit Saisonende unterbreiteten wir ein Gesprächsangebot, um die genannten Themen zu besprechen und gemeinsame Lösungen zu finden. Dass unter Vereinsmitgliedern unterschiedliche Interessen und Prioritäten bestehen, man diese austauscht und nach gemeinsamen Lösungen sucht, ist elementar für die Weiterentwicklung eines jeden Sportvereins. Ein emotionales Streiten im Sinne des Vereins, setzt allerdings Werte wie Respekt, Wertschätzung und gegenseitiges Verständnis voraus. Da nach unserem Gesprächsangebot weitere Repressionen der Vereinsführung folgten, sehen wir diese Werte und das gegenseitige Verständnis nicht gegeben. Hinzu kommt, dass die bisherigen Reaktionen auf unsere Kritik nicht erkennen lassen, dass die Vereinsführung bereit ist, eigene Entscheidungen und ihren immensen Anteil an der Eskalation der vergangenen Monate kritisch zu hinterfragen – vielmehr wird die Schuld auf Basis von fadenscheinigen Argumenten weiterhin nur bei der aktiven Fanszene gesucht. Sollte sich diese Grundeinstellung ändern, sind wir zu konstruktiven Gesprächen bereit. Andernfalls streben wir eine außerordentliche Mitgliederversammlung an, um die genannten Themen aufzuarbeiten.

Ein Umdenken bei den genannten Hauptproblemen ist unerlässlich. Unserer Vereinsführung mangelt es zunehmend an einem demokratischen Verständnis im Umgang mit Entscheidungsprozessen und kritischen Meinungen. Darüber hinaus entsteht immer wieder der Eindruck, dass Kritik nicht durch Dialog beantwortet wird, sondern durch Ausgrenzung, Sanktionen oder den Entzug bisheriger Möglichkeiten zur Mitwirkung.

Wir fordern deshalb eine Rücknahme der Repressionen, mehr Transparenz, mehr Dialogbereitschaft und einen respektvollen Umgang mit allen Vereinsmitgliedern, Ehrenamtlichen und Fans. Kritik darf nicht als Angriff verstanden werden, sondern muss als notwendiger Bestandteil eines gesunden Vereinslebens akzeptiert werden. Nur so kann verloren gegangenes Vertrauen langfristig wieder aufgebaut werden. Der SV Sandhausen bleibt für uns selbstverständlich ein unveränderter Bestandteil, da der Verein immer größer ist als einzelne Personen.

3 Monate nach der IMK ist 3 Monate vor der IMK – ein Halbzeitfazit

In der Länderspielpause kamen am 28. März 2026, Vertreter von über 50 Fanszenen aus dem gesamten Bundesgebiet in Berlin zusammen, um sich unter anderem über den Eskalationskurs der Innenministerkonferenz und der Sportministerkonferenz zu beraten. Auch Fanszenen, die aufgrund des Spielbetriebs unterhalb der dritten Liga nicht dabei waren, stehen inhaltlich hinter dieser Stellungnahme.

Die letzte IMK im Dezember 2025 hat durch ihren Populismus und ihre Repressionsideen für deutsche Stadien für Aufruhr gesorgt – ihr erinnert euch! Die nächste IMK ist bereits für Juni 2026 angesetzt. Eine gute Gelegenheit also, auf den aktuellen Stand zu blicken, denn: Die aktuelle Entwicklung in deutschen Stadien ist alarmierend! Immer öfter werden Stadionbesucher zu Opfern unverhältnismäßiger Polizeigewalt.

Dies zeigt sich eindeutig seit einigen Jahren und ganz speziell eindrücklich seit Beginn des Jahres 2026. Bei den Spielen Borussia Dortmund gegen FC Bayern München, Hertha BSC gegen FC Schalke 04 und VfL Wolfsburg gegen Werder Bremen kam es zu zahlreichen zum Teil schwer verletzten Fans. Deutlich wird dies aber auch durch diverse Fanszenen, die mit fadenscheinigen Begründungen auf der Anreise zu ihren Auswärtsspielen zurückgeschickt und hiermit massiv in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt wurden. Aktuell vergeht kaum ein Wochenende ohne einen solchen Skandal. Den Tiefpunkt dieser Entwicklung stellt die hundertfach verhinderte Ausreise von Anhängern von Borussia Dortmund zum Champions League-Spiel bei Atalanta Bergamo durch die Bundespolizei dar. Die zugunsten der Fans entschiedenen Eilverfahren zeigen wiederholt sehr deutlich, dass die Polizei sich im Umgang mit Fußballfans nicht an Recht und Gesetz gebunden sieht!

Böse Zungen behaupten, dass diese jüngste Gewalteskalation seitens der Polizei kein Zufall sein kann. Auch wir sehen sie als systematischen Teil einer arglistigen Strategie der Hardliner aus Innen- und Polizeibehörden mit Blick auf die kommende IMK sowie im Zuge der derzeit stattfindenden Geheimverhandlungen zur Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien. Das Kalkül dahinter scheint so perfide wie offensichtlich: Möglichst schockierende Bilder und Schlagzeilen sollen das politik- und polizeieigene Narrativ, die Stadien seien nicht sicher, Woche für Woche unterfüttern. In dem Wissen, dass die seit Jahren rückläufigen polizeieigenen Zahlen keinerlei Verschärfung rechtfertigen (woran die IMK im letzten Jahr immer wieder erinnert werden musste), werden die eigenen ohnehin fragwürdigen Statistiken der ZIS nun künstlich in die Höhe getrieben.

Das Ziel der Protagonisten in den Innenbehörden scheint klar: Die Verbände DFB und DFL sollen in den Verhandlungen unter maximalen Druck gesetzt werden, zuletzt geschehen mit der erstmals öffentlich geäußerten Drohung der Weitergabe der Polizeikosten durch Herbert Reul und Armin Schuster, wenn die Forderungen der Politik nicht erfüllt werden. Dass aufgrund dieser rücksichtslosen Strategie eine Vielzahl von Fußballfans fernab jeder Verhältnismäßigkeit und Rechtsstaatlichkeit mutwillig und zum Teil schwer verletzt wird, nehmen Polizei und Politik billigend in Kauf. Der Dachverband der Fanhilfen hat in seiner Stellungnahme vom 18. März 2026 die deutliche Zunahme gewalttätiger Polizeieinsätze in der laufenden Saison 2025/2026 dokumentiert. Die Anzahl gewalttätiger Eskalationen durch die Polizei überstieg schon im März die Gesamtzahl vorangegangener Spielzeiten.

Doch auch abseits dieser beobachtbaren polizeilichen Eskalation muss davon ausgegangen werden, dass die Politik den Verbänden druckvoll im Nacken sitzt. Das wird sichtbar, da DFL, DFB und Innenpolitik trotz vollmundiger Transparenzversprechen in der Öffentlichkeit nunmehr seit weiteren vier Monaten in Hinterzimmergesprächen an Verschärfungen der Stadionverbots-Richtlinien schrauben und dabei jegliche Faninteressen und Expertenmeinungen unberücksichtigt lassen.

Im Halbzeitfazit müssen wir daher leider feststellen, dass Politik, Polizei und scheinbar auch die Verbände aus dem letzten Jahr nichts gelernt haben und denken, sie können die gleiche Suppe nochmal kochen – und das noch schärfer gewürzt! Scheinbar müssen wir also wieder laut werden, um für Gerechtigkeit einzutreten, ihren Populismus zu entlarven und ihre perfiden Strategien zu kritisieren!
Daher fordern wir:

1) Verschärfung der Stadionverbots-Richtlinien stoppen!
Unter dem Deckmantel einer einheitlichen Vergabe von Stadionverboten soll eine „Fachaufsicht“ bzw. „Zentrale Stadionverbotskommission“ eingeführt werden, welche den lokalen Strukturen gegenüber weisungsbefugt ist. Diese Fachaufsicht soll auch als Beschwerdestelle für die Polizei fungieren, sollte diese mit den Entscheidungen auf lokaler Ebene unzufrieden sein.
Damit gibt man den Polizeibehörden ein weiteres mächtiges Repressionswerkzeug an die Hand – jenen Polizeibehörden, die nicht davor zurückschrecken, Fußballfans schwer zu verletzen, nur um die eigene Agenda durchzudrücken. Wir sagen: Der Repressionswahnsinn gepaart mit der starken Zunahme willkürlicher und gewalttätiger Polizeieinsätze in deutschen Stadien zeigt, dass die Stadionverbots-Richtlinien nicht verschärft werden dürfen, denn die bewusste Eskalationsstrategie der Innenministerkonferenz darf nicht belohnt werden!

2) Verbände: Transparenz und Faninteressen jetzt!
DFB und DFL dürfen ihre Entscheidungen nicht länger im Geheimen treffen. Wir fordern endlich eine offene und transparente Diskussion unter Wahrung der bestehenden Faninteressen. Ein Stopp der derzeitigen Geheimverhandlungen und eine Neuaufnahme eines Dialogs, welcher seinen Namen auch wirklich verdient, führt nicht nur zu mehr Akzeptanz, sondern bietet den Funktionären von DFB und DFL auch eine Chance, sich diesem massiven Druck seitens der Innenministerien zu widersetzen. Wir erwarten, dass DFB und DFL von dieser Möglichkeit Gebrauch machen.

3) Unabhängige Ermittlungsstellen!
Vereine und Verbände müssen den Aufbau unabhängiger Ermittlungsstellen nach dänischem Vorbild für die Aufklärung von übermäßiger Polizeigewalt öffentlich unterstützen – zum Schutz hunderttausender Fans, die Woche für Woche deutsche Fußballstadien besuchen. Die bundesweite Eskalationsstrategie der Polizei hat beispielsweise im Olympiastadion und im Westfalenstadion bewiesen: Polizeigewalt kann jeden Stadiongänger treffen.

4) Innenpolitik: Sachargumente statt Populismus!
Abgesehen von eskalierenden Polizeieinheiten ist der Fußball sicher. Es ist Zeit, sich endlich damit abzufinden! Es gibt keine Datengrundlage für den Kurs der Innenministerien, weshalb die Polizei nun bundesweit angehalten scheint, die Verletztenzahlen der ZIS-Statistik – aus Sicht der Innenminister „endlich“ – wieder nach oben zu treiben. Jeglicher Realität entbehrende Zerrbilder, etwa dass jedes Wochenende Spiele wegen Pyrotechnik unterbrochen und Menschen hierdurch verletzt würden, haben einer Versachlichung der Debatte zu weichen. Wir sind es leid, für populistische Forderungen herzuhalten, das Testobjekt für neue Repressionsmaßnahmen zu sein und uns unsere Fankultur und ihre Stilmittel von Innenministern und Polizeigewerkschaftern „erklären“ zu lassen.

Fanszenen Deutschlands im April 2026
 

Transparenzoffensive zur Überarbeitung der SV-Richtlinien

Vor rund zwei Wochen meldeten wir, die Fanszenen Deutschlands, uns bereits mit einer Stellungnahme bezüglich der in Hinterzimmern des DFB erarbeiteten neuen Stadionverbots-Richtlinie. Seitdem herrscht vor allem eins: Stille.

Zwar hat die DFL erstaunlich schnell – bereits am Freitag der Veröffentlichung unserer Stellungnahme – mit einem internen Schreiben an die Vereine reagiert. Die große Chance, nun endlich mit offenen Karten zu spielen, wurde jedoch abermals vertan.

Nun ist es für uns nichts Neues, dass wir Fans in Entscheidungen oder Prozesse der DFL nicht eingebunden werden. Dass allerdings selbst Vereine – teilweise gänzlich – außen vor gelassen werden, ist durchaus verwunderlich.

Das besagte Schreiben der DFL verbreitet dabei auch ganz bewusst Lügen. So ist beispielsweise die Rede davon, die Vereine „umfassend über mögliche Änderungen“ informiert zu haben. Tatsächlich sind allerdings kritische Vereinsvertreter mit irreführenden Falschaussagen aufs Glatteis geführt und kaltgestellt worden. Auch eine erwähnte Videokonferenz fand lediglich im Monologform statt, ohne die Chance auf Rückfragen.

Im Gegensatz zur DFL haben wir die vergangenen Tage genutzt und sind mit unseren Vereinen ins Gespräch gegangen. Die Erkenntnis daraus: Bis heute wissen die Vereine über die geplanten Veränderungen in der SV-Richtlinie nicht oder bestenfalls nur rudimentär Bescheid! Da passt es ins Bild, dass auch im Rahmen der Regionalkonferenzen in der Woche vom 16. bis 20. Februar 2026 in Frankfurt Informationen zur Überarbeitung der Stadionverbots-Richtlinien Fehlanzeige blieben.

Nun ist es natürlich schwierig, über Sachen zu urteilen, deren Inhalt man nicht kennt. Die DFL spricht gerne von „Transparenz“ – doch versagt dann gleich im ersten Schritt, diese zu schaffen.

Als transparenzliebende Fans sehen wir uns somit in der Pflicht, nun unsererseits mit einer Transparenzoffensive Licht ins Dunkel zu bringen. Denn wir wissen ganz genau Bescheid, welche Maßnahmen geplant sind.

Daher möchten wir im Folgenden Paragraphen aus dem Entwurfspapier der DFL zitieren:

2 (3) beschreibt die Errichtung einer Stelle, welche dazu ermächtigt und verpflichtet wird, entsprechende Entscheidungen im Zusammenhang mit Stadionverboten zu treffen und Maßnahmen zu ergreifen. Tätig werden soll diese sogenannte „Fachaufsicht“ selbstständig, auf Antrag einer lokalen SV-Kommission oder auf Antrag der Polizei oder anderer Strafverfolgungsbehörden.

Die zentrale Fachaufsicht ist gemäß des Abschnitts b) weisungsbefugt gegenüber den lokalen Stadionverbots-Kommissionen. Bei Nicht-Einhaltung einer Weisung kann die Fachaufsicht die entsprechenden Maßnahmen treffen.

Es lässt sich also festhalten: Sollte dieser Paragraph so umgesetzt werden, werden die lokalen Stadionverbots-Kommissionen de facto zum Papiertiger. Spätestens wenn der Polizei die Möglichkeit gegeben wird, per Antrag die Fachaufsicht einzuschalten, verlieren die lokalen Kommissionen ihre Bedeutung!

5 (vormals §4) (3) legt fest, dass ein Stadionverbot auszusprechen ist, wenn die Stadionverbotskommission (lokal oder zentral) Kenntnis von der Einleitung eines Ermittlungsverfahrens durch die Strafverfolgungsbehörden erlangt. Zwar ist die Rede von der „Berücksichtigung der konkreten Umstände des Einzelfalls“, grundsätzlich ist aber davon auszugehen, dass hiermit die Vergabe von Stadionverboten nach dem Gießkannen-Prinzip ermöglicht wird. Denn bei Nicht-Erteilung eines Stadionverbots, etwa weil die lokale Stadionverbots-Kommission den Fortgang des Ermittlungsverfahrens oder den Ausgang des etwaigen, folgenden Gerichtsverfahrens abwarten möchte, kann die Polizei die Fachaufsicht anrufen und diese zieht dann die Aussprache der Stadionverbote an sich. Dass Ermittlungsverfahren eingestellt werden oder in Freisprüchen enden können, interessiert Verbände, Politik und Polizei bei der „Präventivmaßnahme“ Stadionverbot nicht.
 
5 (vormals §4) (4) besagt zudem, dass Stadionverbote sogar ausgesprochen werden können, ohne dass ein Ermittlungs- oder sonstiges Verfahren eingeleitet wurde. Hierfür sollen künftig Ingewahrsamnahmen oder Aufenthaltsverbote ausreichen. Im Kontext der vergangenen Wochen, in denen vermehrt Fanszenen aus fadenscheinigen Gründen an ihrer Auswärtsreise gehindert wurden, würde dieser Paragraph das Tor für den Ausschluss großer Fangruppen öffnen. Und eins ist sicher: Sobald der Polizei dieser Hebel in die Hand gelegt wird, wird sie ihn auch nutzen!
 
Dies sind nur kurze Auszüge aus dem insgesamt 9 Seiten langen Dokument. Wir möchten diese aber mit unserer Stellungnahme öffentlich machen, um aufzuzeigen, was sich hinter verschlossenen Türen zusammenbraut. In Kraft treten sollen diese Maßnahmen bereits zum 1. Juli 2026, was einen ambitionierten Zeitplan bei zugleich herrschender Intransparenz bedeutet.

Da wir den Glauben an eine diskussionsorientierte Lösung bei DFL, DFB und Politik schon längst verloren haben, nehmen wir daher unsere Vereine in die Pflicht, sich diesen geplanten Maßnahmen entschieden und mit allen Mitteln entgegenzustellen!

Die Fanszenen Deutschlands im März 2026

 

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