Monat: August 2021

Wiederaufnahme des organisierten Supports

Servus Sandhäuser,

nachdem wir bereits am Sonntag in Aue wieder organisiert auftraten, möchten wir euch auf diesem Wege mitteilen, dass wir auch in den kommenden Heimspielen für den gewohnten akustischen Support sorgen werden. Diese Entscheidung basiert maßgeblich auf der Erhöhung des Gästekontingents auf 10% der erlaubten Stadionauslastung – somit ist unser größter Kritikpunkt vom Saisonbeginn mittlerweile hinfällig.

Wir freuen uns auf die Rückkehr zu einem organisierten Support. Dennoch müssen wir alle die weitere Entwicklung kritisch beobachten. So lehnen wir vor allem eine 2G-Regelung für den Stadionbesuch strikt ab.

Darüber hinaus stehen wir Einschränkungen wie einer Gästekapazität von lediglich 5% und der Umwandlung von Steh- in Sitzplätze weiterhin kritisch gegenüber. Deshalb werden wir bei Auswärtsspielen, bei denen eine der beiden Maßnahmen gültig ist, aus ideologischen Gründen weiterhin auf einen organisierten Support verzichten.

Bis Freitag! Heimsieg!

Szene 1916

Hopfeblatt Ausgabe 2

Servus Sandhäuser,

zu Beginn dieser Woche ist die zweite Ausgabe unseres Hopfeblatts frisch aus dem Druck bei uns eingetroffen. Auf 106 Seiten lassen wir darin zunächst die vergangene Saison Revue passieren. Dabei behandeln wir nicht nur die sportliche und vereinspolitische Situation, sondern vor allem die Aktivitäten unserer Gruppe. Das Herzstück dieser Ausgabe ist sicherlich das 14-seitige Interview mit Denis Linsmayer, das wir wenige Wochen vor seinem Wechsel führten. Berichte von Spielen aus längst vergangenen Tagen runden das Heft gemeinsam mit weiteren kürzeren Kapiteln sowie reichlich Bildmaterial in schlichterem Layout ab.

Der Preis pro Heft liegt bei 4€. Meldet euch bei Interesse einfach bei den euch bekannten Personen, per E-Mail (info@szene1916.de) oder Facebook-Nachricht.

Szene 1916

Stellungnahme zu den Spruchbändern vom Heimspiel gegen den KSC

Servus Sandhäuser,

beim Heimspiel gegen den KSC kritisierten wir die Vereinsführung auf mehreren Spruchbändern. Der Auslöser hierfür war sicherlich der ekelhafte Umgang mit Denis Linsmayer, der in acht Jahren über 250 Mal seine Knochen für unseren Sportverein hinhielt. Unsere Kritik bezieht sich allerdings nicht nur auf die jüngsten Ereignisse, sondern auf viele Themen, die sich die letzten Monate und Jahre angestaut haben.

Neben sportlichen Aspekten, die später im Text behandelt werden, geht es dabei in erster Linie um den Umgang mit Fans, Mitgliedern und Mitarbeitern des SV Sandhausen sowie um die verkrusteten (Macht-)strukturen in der Führungsriege. Die Forderung nach einer besseren Öffentlichkeitsarbeit in Richtung Fangemeinschaft wurde zu Genüge gestellt und soll hier nicht erneut thematisiert werden. Unsere Kritik richtete und richtet sich vielmehr direkt an Jürgen Machmeier und Volker Piegsa. Selbstverständlich ist uns bewusst, dass unser Sportverein ohne das Engagement von Jürgen Machmeier niemals dort stehen würde, wo er aktuell ist. Dies ist allerdings keine Legitimation zur Narrenfreiheit für unseren Präsidenten. Herr Machmeier sollte erkennen, dass nicht er alleine der Verein ist, sondern ebenso alle Fans und Mitglieder. Neben der Vermutung, dass Denis Linsmayers Fannähe unserem Präsidenten nicht gefiel, gibt es für den alleinigen Machtanspruch von Herrn Machmeier auch stichfeste Beispiele. So erinnern wir uns etwa daran, wie er vor wenigen Jahren einen Satzungsänderungsantrag auf der Mitgliederversammlung mit der Drohung niederschmetterte, er würde sämtliche Ämter niederlegen, wenn dieser nicht zurückgezogen werden würde. Dies entspricht in keiner Weise unserem Verständnis eines demokratisch aufgebauten Vereins. Deshalb sollte Herr Machmeier eines verstehen: „Niemand ist größer als der Verein!“.

Ein weiteres Spruchband richtete sich direkt an Geschäftsführer Volker Piegsa. Auch wenn die Vereinseigenschaft „Familiarität“ aufgrund unserer Vereinsführung zu einer leeren Worthülse verkam, besteht diese zwischen Fans und einzelnen Mitarbeitern tatsächlich. So ist es kein Wunder, dass wir von Ex-MitarbeiterInnen erfahren, die nach wenigen Wochen wieder kündigen, ohne einen neuen Job zu haben. Von Ex-MitarbeiterInnen, die dem Druck von oben nicht standhalten konnten. Von Ex-MitarbeiterInnen, die angeschrien wurden, weil sie auch mal Contra gaben. Von Ex-MitarbeiterInnen, die nicht ein einziges gutes Wort über Herrn Piegsa verlieren können. Neben persönlichen Gesprächen können die katastrophalen Arbeitsbedingungen beispielsweise auch in einem Interview mit Ex-Spieler beziehungsweise Ex-U23-Trainer Frank Löning nachgelesen werden, der offen von „Mobbing im Verein von geschäftsführender Position“ spricht. Das Ausmaß der auf unserer Geschäftsstelle zu beobachtenden Fluktuation ist mehr als erschreckend – Konsequenzen? Gibt es keine. Ein Kontrollorgan in unserem Verein? Gibt es keines. Dass hier nicht von jetzt auf gleich komplett neue Strukturen entstehen können, ist uns bewusst. Nichtsdestotrotz muss dies ein mittelfristiges Ziel sein. Allerdings gibt es immer noch einen Präsidenten, der über Herrn Piegsa steht. Wir fragen uns: Bekommt Herr Machmeier das alles nicht mit oder verschließt er seine Augen bewusst?

Mehr als nur die Spitze des Eisberges und gleichzeitig der Tiefpunkt war dann schließlich der Umgang mit Denis Linsmayer. Wir durften Denis als sehr freundlichen, loyalen und bodenständigen Mann kennenlernen. Als eine Persönlichkeit, die den Fans stets auf Augenhöhe begegnete und schnell einen freundschaftlichen Kontakt zu ihnen aufbauen konnte. Als Spieler, der in acht Jahren immer alles für den Verein gab und gemeinsam mit seiner Familie durchaus wahrscheinlich seine Karriere in Sandhausen beendet hätte. Der Dank hierfür war ein Zeitungsartikel, in dem “unser“ sportlicher Leiter Denis als einen von vier Spielern nannte, die den Verein verlassen sollen – eine Vorgehensweise, die an Frechheit und Undankbarkeit kaum zu überbieten ist. Noch immer kommt in uns eine Mischung aus Traurigkeit und Wut beim Gedanken daran auf, wie herzlos mit einem solch hochverdienten Spieler, den man eventuell auch nach seiner Karriere langfristig in anderer Funktion als Vorbild und Identifikationsfigur an den Verein hätte binden können, umgegangen wurde. Deshalb – sowie wegen vieler anderer unmoralischer Vorkommnisse wie offensichtlichen Lügengeschichten – können wir unsere Forderung vom Samstag nur wiederholen: “Kabaca: Verpiss dich endlich!“ Ebenso an Undankbarkeit kaum zu überbieten ist die Rechtfertigung Jürgen Machmeiers, Denis Linsmayer wäre durch Dennis Diekmeier längst als Publikumsliebling ersetzt worden. Ganz egal, wer in letzter Zeit beliebter war: Eine solche Begründung hat Denis nicht verdient!

Unsere Vereinsführung sollte dringend erkennen, dass die Proteste zwar von uns initiiert sind, allerdings auf extrem hohe Zustimmung in der Fanszene und Fangemeinschaft treffen. Wir fordern Herrn Machmeier und Herrn Piegsa auf, den Gegenwind ernst zu nehmen, in zukünftiges Handeln einfließen zu lassen und nicht mittels lächerlichen und haltlosen Ausreden und Gegenanschuldigungen in der Zeitung von sich abzuweisen. Kurz, um das klarzustellen: Jeder Fan im A4, der die Spruchbänder hochhielt, wurde zunächst über deren Inhalt informiert. Ebenso richteten sich die Spruchbänder in keiner Weise an die Mannschaft und das weiß Jürgen Machmeier auch. Unsere Kritik beabsichtigt nicht, dem Verein zu schaden, sondern ihn zu unterstützen. Sie entsprang und entspringt aus Liebe zu unserem Verein und der Hoffnung, extrem falsche Entwicklungen stoppen zu können.

Wir werden die Kritik deshalb nicht abreißen lassen, ehe es entweder zu einem Umdenken oder zu personellen Änderungen in der Vereinsführung kommt. Zurück zu einer familiären Vereinsidentität, die auf positiven Werten und Zusammenhalt basiert!

Szene 1916
Blockade Sandhausen 2009
Syndikat 1916
Hardtwald Supporters
Fußballfreunde Sandhausen
Bravehardt Sandhausen
Three Points Hardtwald
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