Unser Umgang mit den kommenden Heimspielen

Servus Sandhäuser,

nachdem am vergangenen Samstag gegen den SV Darmstadt sehr kurzfristig bereits Dauerkarteninhaber der vergangenen Saison ins Hardtwaldstadion durften, steht am Freitag das erste Heimspiel mit einer Auslastung von etwa 20% der Stadionkapazität an.

Wir alle kennen die Umstände: Keine Stehplätze, vier Sitze Abstand zwischen jedem Besucher, personalisierte Karten, keine Gästefans… Selbstverständlich ist es jedem selbst überlassen, unter diesen Bedingungen ins Stadion zu gehen. Wir möchten an dieser Stelle auch gar nicht über das Konzept der Teilzulassungen diskutieren.

Fakt ist allerdings, dass das Ganze nicht viel mit dem zu tun hat, was wir uns unter einem Stadionbesuch und dem Ausleben von Fankultur vorstellen. Deshalb werden wir nicht als Gruppe auftreten, ehe der Zustand von vor der Pandemie wiederhergestellt werden kann. Dies bezieht sich auf sämtliche Aktionen und Aktivitäten – öffentliche Äußerungen ausgeklammert – rund um den Spieltag, die normalerweise von uns ausgehen.

Bleibt gesund, achtet aufeinander und behaltet im Hinterkopf, dass die aktuellen Bedingungen allerhöchstens vorübergehend sein dürfen!

Szene 1916

Vereinsführung: Eure Öffentlichkeitsarbeit ist ECHT! ANDERS! beschissen!

Dass unsere Vereinsführung in Sachen Öffentlichkeitsarbeit und Faninteressen seit Jahren Nachholbedarf hat, ist sicherlich kein Geheimnis. Aktuell haben sich allerdings wieder zwei Themen aufgeschoben, die für großen Unmut innerhalb unserer Gruppe und weiten Teilen der restlichen Fanszene/Fangemeinde sorgen und zu denen wir nicht länger schweigen möchten.

Thema Nummer eins: Die Heimspiele unserer U23. Während es nahezu alle Verein der unteren Ligen geschafft haben, ein passendes Hygienekonzept für die kommenden Wochen zu erarbeiten und somit auch vor Zuschauern spielen können, sieht die Welt für unsere U23 ganz anders aus. Ganz gleich, wie wir als Gruppe zum etwaigen Besuch dieser Spiele stehen, gibt es einige Fans, die unsere Amateure regelmäßig unterstützen und dies auch in der aktuellen Situation tun würden. Nun mag es sicherlich Gründe dafür geben, dass die Heimspiele ohne jegliche Zuschauer stattfinden. Und genau hier setzt unser Hauptkritikpunkt ein: Was sind diese Gründe? Ja – die Infektionszahlen stiegen in den letzten Wochen wieder und es ist eigentlich gar nicht angemessen, zu diesem Thema Kritik zu üben. Dennoch: Vielleicht sind wir an dieser Stelle zu misstrauisch, aber den Inhalt der knappen Stellungnahme kaufen wir unserer Vereinsführung nicht ab. Wir möchten an dieser Stelle nicht fordern, die Heimspiele der U23 unbedingt vor Zuschauern auszutragen. Es gibt derzeit wichtigeres als den Besuch eines Fußballspieles. Was wir allerdings fordern, ist, dass unsere Vereinsführung für die Interessen seiner Fans einsteht und vor allem die Anhänger TRANSPARENT über die eigenen Entscheidungen aufklärt!

Thema Nummer zwei: Das begrenzte Zuschauerkontingent für die kommenden Heimspiele unserer ersten Mannschaft. Vor wenigen Tagen erschien ein Artikel in der Rhein-Neckar-Zeitung, in dem unser Präsident Jürgen Machmeier über die Zuschauerpläne für die ersten Heimspiele informierte. Man plane aktuell mit 460 Zuschauern, worunter „in erster Linie“ Sponsoren sein sollen. Nun gut, an Fußballromantik glauben sowieso nur noch die wenigsten und dass Sponsoren wichtiger für’s Business sind als die eigenen Fans, ist auch kein allzu großes Geheimnis. Auch an dieser Stelle geht es uns nicht darum, dass unsere Mitglieder gerne unter der 460 Zuschauern sein würden. Wir würden auch bei der zehnfachen Kapazität nicht als Gruppe auftreten. Es geht uns primär um die Aussage von Herrn Machmeier. Die Entscheidung, den VIPs Vorrang zu gewähren, wurde damit begründet, dass diese dem SVS in dieser schwierigen Phase die Treue gehalten haben. Und ganz ehrlich: Auch wir freuen uns, wenn keine Sponsoren abspringen. Aber, Herr Machmeier: Mit Ihrer Aussage bezüglich Treue haben Sie genau den Fans ordentlich auf die Füße getreten, die sich in einer Zeit ohne Corona Woche für Woche den Arsch für die Unterstützung dieses Vereines aufreißen. Es geht uns an dieser Stelle tatsächlich ganz alleine um die Formulierung. Warum sagt man nicht klipp und klar, dass die finanzielle Lage aktuell sehr stark von den Sponsoren abhängt? Fast jeder Fan dürfte dafür Verständnis aufbringen. Warum kann man nicht wenigstens die eigenen Fans über interne Kanäle so aufklären, sodass diese sich nicht komplett unbeachtet fühlen? Stattdessen schiebt man die Verantwortung in die Schuhe des Fanausschusses, der zwar etwas zu sagen hat, eine solche Entscheidung aber wohl niemals verändern könnte. Schließlich wurden ja auch die Forderungen bezüglich des Eintrittspreises komplett missachtet. Des Weiteren bemängeln wir auch an der späteren Information seitens unseres Vereins fehlende Transparenz. Warum liest man nirgendwo, wie viele Karten nun tatsächlich an die Fans gehen? Könnte es Kritik geben, wenn die Zahl veröffentlicht werden würde?

Das Spruchband am Zaun des Stadions und dieser Text sollen der Vereinsführung einen ordentlichen Denkanstoß geben. Dazu, wie wichtig einem die Interessen der eigenen Fans sind und wie sehr sie es verdienen, über Entscheidungen wahrheitsgemäß aufgeklärt zu werden. Ebenso sollte darüber nachgedacht werden, ob die Wortwahl an der einen oder anderen Stelle nicht doch ein paar Sekunden länger überdacht werden sollte. Ein guter Anfang könnte damit gemacht werden, über die zwei Themen rückwirkend angemessen zu informieren und genau das fordern wir auch abschließend!

Szene 1916

Soziale Hilfe während der Corona-Krise

Am heutigen Freitag machten wir einen weiteren Rundumschlag. Da das Altersheim mit Nahrungsmitteln weiterhin gut versorgt ist, übergaben wir dort einige Blumen an die Pflegekräfte, die sie dann im Altersheim verteilten. Somit konnten wir einigen immerhin ein Lächeln ins Gesicht zaubern und gleichzeitig auch einen Blumenladen (Die Blume) in Sandhausen unterstützen. Danach ging es nochmal kurz bei der Tafel in St. Ilgen vorbei, wo wir uns durch die Übergaben von Kinder- und Babyartikel auch um die Jüngsten kümmern wollten. Der größte Einkauf ging danach an das SKM Heidelberg. Dort spendeten wir unter anderem 30 KG Äpfel (zur Verfügung gestellt von Obst + Gemüse Diem) und weitere wichtige Nahrungsmittel aus der Tüte/Dose.

Jede positive Nachricht sollte in diesen Tagen verbreitet werden. Deshalb möchten wir euch mit den Aktionen auf dem Laufenden halten und hoffen, als gutes Vorbild für ein solidarisches Miteinander voran gehen zu können. Vielen Dank auch weiterhin für die Spenden eurerseits, die uns in den letzten Tagen erreicht haben und eventuell auch weiterhin unter dem Link erreichen werden.

Bleibt gesund! Bis dann!

https://www.betterplace.me/solidaritaet-fuer-sandhausen

Soziale Hilfe während der Corona-Krise

Liebe Sandhäuser,

heute machten wir uns auf den Weg zum Gemüse diem in Sandhausen, um auch die kleinen Läden in unserem Dorf zu unterstützen. Hier kamen wir ein wenig mit den netten Mitarbeiterinnen ins Gespräch und kauften natürlich auch reichlich für unsere nächste Spendenaktion ein. Anschließend stand der große Einkauf auf dem Programm, mit dem wir diesmal die Tafel in St.Ilgen unterstützten. Es konnten reichlich benötigte Lebensmittel, Hygieneartikel und Spielwaren übergeben werden. Bei der Übergabe gaben uns die ehrenamtlichen Mitarbeiter einen Einblick in die dortige Situation.

Auch an dieser Stelle einen herzlichen Dank an alle Spender, ohne die das in diesem Ausmaß nicht möglich gewesen wäre. Auch weiterhin freuen wir uns über eure Unterstützung.

https://www.betterplace.me/solidaritaet-fuer-sandhausen

Soziale Hilfe während der Corona-Krise

Liebe Sandhäuser,

wir alle kennen die aktuelle Situation. Eine Situation, die es potentiell gefährdeten Menschen nur mit einem mulmigen Gefühl erlaubt, das Haus zu verlassen. Eine Situation, in der viele Menschen aufgrund von Anordnungen des Gesundheitsamtes gar nicht mehr vor die Tür dürfen. Neben den gesundheitlichen Konsequenzen ist es auch eine Situation, in der beispielsweise Tafeln zu kurz kommen, da viele ihre Einkäufe auf das Maximum ausdehnen und somit am Ende des Tages die Regale leer sind.

Wir, die Szene 1916, möchten an den genannten Punkten ansetzen. Dort, wo es uns möglich ist, möchten wir helfen und als Vorbild für ein solidarisches Miteinander vorangehen. So haben wir heute als ersten wichtigen Schritt mit mehreren Hilfspaketen das Awo lädle unterstützt.

Wenn DU eine weitere Einrichtung in oder um Sandhausen kennst, die Hilfe benötigen kann, freuen wir uns über eine entsprechende Nachricht. Ebenso möchten wir anbieten, für Privatpersonen, die aus den oben genannten Gründen nicht oder nur sehr schwer einkaufen können, die notwendigen Lebensmittel zu besorgen.

Erreichen könnt ihr uns entweder per Nachricht an unsere Facebook Seite, per E-Mail (info@szene1916.de) oder unter dieser Handy-Nummer: 015258997003 ( 13-18 Uhr)

Gerade die Unterstützung für Einrichtungen ist selbstverständlich mit etwas höheren Kosten verbunden. Wer uns dabei unterstützen möchte, kann gerne per Link (https://www.betterplace.me/solidaritaet-fuer-sandhausen) seine Spende zukommen lassen oder sich bei den bekannten Personen melden. Wir freuen uns über weitere Unterstützung, die selbstverständlich nur für die aktuelle Aktion verwendet wird!

Gemeinsam für Sandhausen in diesen schwierigen Zeiten!

SV Sandhausen – FC St. Pauli

Nach dem späten Punktgewinn in Bochum kam es eine Woche später zum Aufeinandertreffen mit dem FC St. Pauli. Es stand also schon das nächste Kräftemessen mit einem direkten Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt an. Wie auch in vielen anderen Stadien Deutschlands stand der Spieltag fanpolitisch unter dem Stern der wiedereingeführten Kollektivstrafen und der unverhältnismäßigen Spielunterbrechungen am vergangenen Wochenende. Seitens des Vereins wurde uns frühzeitig signalisiert, dass eine kritische Beteiligung zu keinem Nachspiel führen würde, solange sie eben auf einer kritischen Ebene bleibt. Zwecks eines reibungslosen Ablaufs am Spieltag ließen wir die Spruchbänder daraufhin auch offiziell genehmigen, bis plötzlich die Gemeinde doch etwas dagegen hatte. „Hopp und seine Bande – Fußballdeutschlands größte Schande“ sei wohl beleidigend. Letztendlich fand das Spruchband selbstverständlich dennoch seinen Weg in den Block und unsere Gemeinde hat sich mal wieder eher ein Eigentor in der Fanszene geschossen. Wie erwartet versuchte der Sicherheitsdienst anschließend, das Spruchband zu konfiszieren. Von einem Betreten des Blocks rieten wir allerdings recht höflich und deutlich ab und somit war auch alles geregelt. Übrigens: In unserem Spieltagsheft haben wir uns ausführlich und kritisch mit den Protesten gegen DFB, DFL und Hopp auseinandergesetzt und diesen Text ebenso auf unserer Homepage veröffentlicht. Einer Argumentation inklusive, warum wir uns bewusst gegen Beleidigungen entschieden haben. Den Zaun vor unserem Block schmückte während der ersten 60 Minuten ein etwa 20 Meter langes Banner, das links und rechts von zwei Eheringen die Aufschrift „Korrupter Verband“ und „Einflussreicher Mäzen“ trug. Somit konnten wir zentral an einem sehr auffälligen Standort (sowohl im Stadion als auch vor dem TV) auf kritischer und symbolischer Ebene unsere Meinung nach außen tragen. Achtung, Überleitung: Nach außen tragen konnte in der Anfangsphase auch die Mannschaft das teilweise zurückgewonnene Selbstvertrauen vom spät erkämpften Punktgewinn sieben Tage zuvor. Einer guten ersten halben Stunde stand allerdings ärgerlicherweise das 0:1 der Gäste gegenüber. Kurz geschüttelt und unsere Jungs konnten noch vor der Halbzeitpause ausgleichen. Nach einem ordentlichen Auftakt in Durchgang zwei gelang nach 63 Minuten gar die Führung und so war die Hoffnung auf den zweiten Sieg im Kalenderjahr 2020 groß. Allerdings kamen die Kiezkicker in der 78. Minute ziemlich aus dem Nichts zum Ausgleich. Unnötig und deshalb umso bitterer… Somit mussten wir uns mit einem weiteren Unentschieden begnügen, der Aufwärtstrend ist aber durchaus spürbar! Neben einer für uns nicht selbstverständlichen sehr guten Organisation am gesamten Spieltag können wir auch größtenteils mit dem Support recht zufrieden sein. Ein paar negativen Ausreißer zum Trotz, pendelte sich die Lautstärke insgesamt auf einem guten Niveau ein. Ähnlich können wir auch den Support der Gäste aus der Hansestadt bewerten. Zunächst einmal ist eine Auswärtsfahrerzahl von 3.000 – 3.500 an einem Sonntag auf diese Distanz eine wirklich starke Leistung, auch, wenn davon natürlich nicht jeder aus Hamburg und Umgebung angereist ist. Dabei war die Lautstärke der Gästefans fast durchgehend auf einem ordentlichen Level, einige positive und negative Ausreißer auch hier. Letztendlich war es alles in allem ein zufriedenstellender Spieltag, auch, wenn der Punktverlust am Ende ärgerlich war. Darauf lässt sich allerdings auf jeden Fall aufbauen. Da zum Zeitpunkt des Berichts der weitere Verlauf der deutschen Fußballligen aufgrund der Verbreitung des Coronavirus bereits ungewiss war, bleibt wohl nichts anderes, als ihn diesmal mit den Worten „Bis hoffentlich bald – bleibt gesund!“ zu beenden.

Die aktuellen Geschehnisse rund um Dietmar Hopp

In den letzten Wochen hat man in den deutschen Fankurven gehäuft Transparente/Spruchbänder gegen den Mäzen von Hoffenheim, Dietmar Hopp, gesehen. Im Folgenden wollen wir euch die Hintergründe/Beweggründe zu dieser aktuellen „Protestwelle“ näher bringen und uns kritisch mit dieser auseinandersetzen. Um einen gesamtheitlichen Überblick von der Problematik zu bekommen, möchten wir zunächst weit ausholen und dabei auch das Konstrukt der TSG Hoffenheim und die Personalie nochmal näher betrachten.
Schon seit der „Gründung“ der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH im Jahr 2005 steht das Verein-Konstrukt TSG 1899 Hoffenheim bundesweit bei Fußballfans in der Kritik. Seit diesem Zeitpunkt sind auch immer wieder Proteste, vor allem von etablierten Vereinen („Traditionsvereinen“), gegen Hoffenheim zu vernehmen gewesen. Diese Proteste sind jedoch nicht nur gegen Hoffenheim, sondern auch bei anderen vergleichbaren Verein-Konstrukten vor allem bei Red Bull zu beobachten. Da im Gegensatz zu den anderen oben genannten Vereinen bei Hoffenheim nicht direkt ein Unternehmen/Konzern dahintersteckt, sondern eine Privatperson, die 96% der Anteile besitzt, führt dies zu einem kanalisierten Protest gegenüber dieser Person – Dietmar Hopp.

Die Person Dietmar Hopp
An dieser Stelle muss vorab ausdrücklich erwähnt werden, dass sich die Proteste keinesfalls gegen die Privatperson Hopp richten, sondern gegen seine Tätigkeit bei der TSG 1899 Hoffenheim. Abseits des Fußballs muss man besonders sein Engagement in den Bereichen Gesundheit, Soziales und Bildung hervorheben. Vor allem durch seine Dietmar-Hopp-Stiftung, die seit 1995 mit rund 600 Mio. Euro diverse Projekte unterstützt, engagiert er sich sozial und gemeinnützig.
Als eine soziale und gemeinnütze Intention bezeichnet Hopp auch die finanzielle Unterstützung des damals in der Kreisliga A spielenden Hoffenheims. Begründet wurde dies mit der gemeinnützigen Verantwortung eines Fußballvereines. Auch als Fußballmäzen war es seine Intention so respektiert zu werden, wie als ein Förderer der Medizin. Seine Investitionen, beginnend im Jahre 1989, sollten lediglich als eine Anfangsinvestition dienen. Nach und nach wolle er sich aus Geschäft herausziehen. Hopp selbst sagte in jüngerer Vergangenheit zu dem Projekt Hoffenheim: „dabei ging es mir nie darum, Geld zu verdienen. Ich habe übrigens auch keins verdient, sondern wollte den Menschen dieser Region, die meine Heimat ist, etwas zurückgeben“. Doch ist er auch als Fußballmäzen ein Wohltäter und handelt nicht aus Eigeninteresse, wie es bei seinen anderen Spenden und Engagements der Fall ist? Das im Jahr 2017 veröffentlichen Buch „Football Leaks: Die schmutzigen Geschäfte im Profifußball“ (von Rafael Buschmann, Michael Wulzinger) lässt glaubhafte Zweifel an dem Saubermann- Image zu.
Der zentrale Punkt ist die im Jahr 2012 gegründete Transfair Rechteverwertungsgesellschaft mbH & Co. KG. Persönlich haftender Gesellschafter war die DH-Holding Verwaltungs GmbH (ehem. Verwaltungsgesellschaft der Golf Club St. Leon Rot GmbH), deren alleiniger Besitzer Dietmar Hopp war. Diese Firma Transfair hielt Anteile an Transferrechten von Spielern der TSG 1899 Hoffenheim und hatte einen ganz banalen Geschäftszweck: Geld am Vereinswechsel von Fußballprofis verdienen. Neben einer Reihe von meist unbekannteren Spielern hatte die Firma auch Rechte an Roberto Firmino. Dieser wurde 2015 für rund 40 Mio. Euro von Hoffenheim zum FC Liverpool verkauft. Von diesem Transfer sind in den Kassen der TSG 1899 Hoffenheim Fußball-Spielbetriebs GmbH jedoch nur rund 8 Mio. Euro hängen geblieben. Die restlichen rund 32 Mio. Euro gingen an die Transfair GmbH. Kurioserweise wechselte zwei Wochen vor diesem Transfer der Eigentümer von Transfair. Neuer Eigentümer war die Comaro Management GmbH von Mariano Maroto Lopez, einem Geschäftspartner und Vertrauten Dietmar Hopps. Auf Nachfragen teilte weder Dietmar Hopp noch Mariano Maroto mit, wieso es zu diesem Schachzug gekommen ist und ob Transfair noch weitere, noch nicht bekannte Spielerrechte besitzt, an denen sie mitverdienen. War der Grund ein Interessenskonflikt, den Hopp zu verbergen hatte?

Des Weiteren muss in diesem Zusammenhang ebenfalls erwähnt werden, dass die DFL im Jahr 2015 Dietmar Hopp gestattet hat 95% der Stimmanteile und 99,99% der Kapitalanteile der TSG 1899 Spielbetriebs GmbH zu übernehmen. Dies bedeutet: Eine einzelne Person hat die kompletten Fäden in der Hand und kann über alles bestimmen. Die Begründung seitens der DFL war, dass er als Mäzen zwei Jahrzehnte lang selbstlos Geld in den Verein gepumpt hat. Kann eine Person, die in undurchsichtige Transfergeschäfte verwickelt ist, aus denen wohl immense Gewinne erzielt wurden, auch im Fußball ein selbstloser Wohltäter sein?

Die aktuelle Protestwelle
Wie bereits zu Beginn beschrieben, gab es seit dem finanziellen und sportlichen Aufstieg Hoffenheims kontinuierlich Proteste. Diese haben nur vereinzelt für mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Doch was hat nun zur momentanen, ständig in der Presse präsenten, Protestwelle gegen den Fußballmäzen Dietmar Hopp geführt?

Der Auslöser hierfür war das Verhängen eines Zuschauerausschlusses für den BVB bei den Auswärtsspielen in Hoffenheim (Dauer: 3 Jahre). Dies wurde vom DFB verhängt, nachdem Anhänger der Dortmunder wiederholt Protestaktionen gegen Hoffenheim, insbesondere gegen den Mäzen Hopp durchgeführt haben. Bei diesen Protesten ist auch des Öfteren das Wort „Hurensohn“ gefallen, was durchaus diskutabel ist (hierzu später mehr). Bei dem daraus resultierenden Zuschauerausschluss handelt es sich um eine Kollektivstrafe. Allerdings wurde seitens des DFB 2017 verkündet, vorab auf Kollektivstrafen zu verzichten. Dass Kollektivstrafen schlecht mit deutschen Rechtsgrundsätzen vereinbar sind, liegt auf der Hand: Unschuldige Personen werden für Vergehen, die sie nicht begangen haben, bestraft. Das „Versprechen“ seitens des DFB keine Kollektivstrafen mehr zu verhängen wurde hier klar gebrochen. Kritische Stimmen vermuten, dass dies auf den guten Verbindungen Hopps zu den Funktionären des DFB beruht.

Um zum aktuellen, heiß diskutierten Protest zurückzukommen, muss man mal die einzelnen Hauptelemente, die am häufigsten aufgegriffen werden, thematisieren. Dies soll eine sachliche Erläuterung darstellen und in keiner Weiße die Worte verteidigen.
– Hurensohn: jedem sollte die „biologische“ Bedeutung bekannt sein. Dass diese tatsächliche Bedeutung auf Herrn Hopp nicht zutrifft, sollte allen auch bekannt sein. Diese „krasse“ Formulierung ist mit dem Slogan „Krieg dem DFB“ gleichzusetzen. Abgesehen davon, dass ein Krieg laut Definition nur zwischen zwei Ländern stattfinden kann, wird doch kein Fußballfan einen bewaffneten Konflikt mit dem DFB aufsuchen. Wie eingangs erwähnt, kanalisiert sich der Protest in dem aktuellen Fall auf eine Person.
– Fadenkreuz: das Konterfei Hopps war häufig in einem Fadenkreuz zu sehen. Laut Duden ist die Definition von „jemanden im Fadenkreuz haben“, jemanden scharf beobachten. Im alltäglichen Sprachgebrauch wird dies z.B. auch von staatlichen Instanzen („im Fadenkreuz der Ermittlungen“) verwendet. Sicherlich wurde bei keinem der bisherigen Proteste an einen Aufruf zur Gewalt oder Mord gedacht.
Diese überspitzte, durchaus harte und polarisierende Wortwahl wurde bewusst gewählt, um Aufmerksamkeit zu generieren. Vielen Protestaktionen zuvor (u.a. gegen Hoffenheim) sind „im Sande verlaufen“. Den Missständen wurde keinerlei Aufmerksamkeit geschenkt. Es ist bedauerlich, dass zu solchen Maßnahmen gegriffen werden muss, um Missstände nicht nur im DFB sondern, auch in der Gesellschaft aufzudecken/publik zu machen. Hier ist auch das Thema Rassismus nicht außen vor zu lassen. Werden Spieler, wie z.B. vor kurzem Jordan Torunarigha (Hertha BSC Berlin), durch Affenlaute beleidigt, gibt es keine klare, von dem DFB verfolgte Vorgehensweise. Dies hat zur Folge, dass es nach solchen Vorfällen häufig keine Durchsagen vom Stadionsprecher gibt oder das Spiel unterbrochen wird. Sollten nicht eigentlich die Minderheiten unterstützt werden und sich für sie stark gemacht werden?

Im Zuge des medialen Aufruhrs der letzten Tage bzw. Wochen, hat man immer wieder feststellen müssen, dass die Schmähungen gegen Hopp mit Rassismus und Diskriminierung gleichgesetzt werden. Bei einem Blick auf die Definition der beiden Begriffe lässt sich dies doch sehr schnell entkräften. Bei einer Diskriminierung wird eine Person aufgrund ihrer ethnischen Herkunft, Weltanschauung, Sprache, etc. beleidigt, Rassismus ist eine Gesinnung oder Ideologie, nach der Menschen aufgrund weniger äußerlicher Merkmale kategorisiert, verurteilt oder diskriminiert werden. Aufgrund dessen ist der Unterschied zwischen Rassismus/Diskriminierung und der aktuellen Situation eindeutig. Das Wort „Hurensohn“ ist, laut Gesetz, eindeutig eine Beleidigung. Dies ist ein Unterschied, den es nicht zu vermischen gilt!
Eine gewisse Doppelmoral ist in der aktuellen Thematik von Verantwortlichen seitens der DFL, des DFB und auch Dietmar Hopps festzustellen. Jeder sollte noch im Hinterkopf haben, dass Timo Werner (RB Leipzig) ebenfalls mit „Hurensohn“ tituliert wurde bzw. noch immer wird. Einen Spielabbruch, Anzeigen, medialen Aufruhr oder gar Kollektivstrafen hatte das nie zur Folge. Wieso erst wenn ein einflussreicher Geldgeber mit diesem Schimpfwort belegt wird?

Des Weiteren hat man keine Kritik seitens Dietmar Hopps oder anderen Verantwortlichen von Hoffenheim an Banner/Doppelhaltern der eigenen „Fans“ mit den Aufschriften „Sandhausen Schweine“ oder „Fotzen Freiburg“ vernehmen können. Auch an den oben genannten Sprechchören gegen Timo Werner denunzierte der Hoffenheimer Anhang diesen als „Hurensohn“. Doch auch hier blieb die Reaktion aus…
Letztendlich geht es den Fanszenen mittlerweile nicht mehr vorrangig darum, Dietmar Hopp zu beleidigen. Viel eher hat der DFB durch seine neuerliche Linie eine Dynamik des Widerstandes innerhalb der aktiven Fanszene entwickelt. Spielunterbrechungen aufgrund von Beleidigungen auf der einen Seite, fehlendes Handeln bei rassistischen Vorfällen auf der anderen Seite. Spruchbänder gegen einen wohlhabenden Investor vs. diffamierende Gesänge gegen Spieler auf dem Rasen. Viel mehr wird Dietmar Hopp zum Symbol der aktuellen Entwicklung gemacht, weshalb neben dem DFB mit seiner undurchsichtigen Linie auch er als einzelne Person, als Mäzen der TSG 1899 Hoffenheim in der Schusslinie steht.

Nach der relativ objektiven Schilderung der Ereignisse und zu beachtenden Punkte möchten wir noch ein Fazit anhand unserer Meinung ziehen. Der DFB ist gerade dabei, die Gratwanderung zwischen einer lockeren und einer zu strengen Linie zu verlieren. Wir können den Gedankengang der Befürwortung einer Unterbrechung aufgrund einer Beleidigung irgendwo verstehen – auch wenn wir ihn nicht teilen. Spielunterbrechungen aufgrund von kritischen Äußerungen wie beispielsweise bei Union Berlin am vergangenen Sonntag („2017 Kollektivstrafen abgeschafft, nun Hopp hofiert und zwei Schritte zurück gemacht“) sind allerdings ein absolutes No-Go und ein Schritt in die ganz falsche Richtung. Und das in einem Land, in dem die Meinungsfreiheit ein unglaublich wichtiges und im Grundgesetz festverankertes Gut ist. Leider vermischen unsere Medien in ihrer Berichterstattung auch die Vorkommnisse rund um Hopp und die rassistischen Vorfälle der letzten Wochen. Dass beide Sachverhalte absolut nichts miteinander zu tun haben, wird dabei außer Acht gelassen oder sogar versucht, diese gleichzusetzen. Sie haben sogar nicht nur nichts miteinander zu tun, sondern sind auch ein Arschtritt in die jahrelange Arbeit vieler Ultragruppierungen im Kampf gegen rechtes Gedankengut und Rassismus. Wenn dann auch noch ein Dietmar Hopp Beleidigungen mit den „dunklen Zeiten“ (-> NS-Zeit) vergleicht, geht auch das letzte Stück Verhältnismäßigkeit verloren. Es wird ein Vergleich mit einer Zeit aufgestellt, in der Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, ihrer Herkunft, ihrer religiösen Zugehörigkeit umgebracht wurden. Eine Zeit, in der es eben keine freie Meinungsäußerung gab. Heute stehen aktive Fans auf, um auf die Entwicklung in ihrem Lieblingssport, in ihrem Lebensinhalt (ja, für einige ist es mit das wichtigste im Leben und nein, das sind keine Chaoten, die beim Fußball nichts verloren haben) zu kritisieren. Sie tun es auch unter der Gürtellinie, vorrangig, um erhört zu werden. Und hier kommen wir wieder auf den Aspekt der Gratwanderung zurück: Auch die Ultras/ aktiven Fanszenen müssen diesen in den kommenden Wochen und Monaten meistern. Sind Beleidigungen unter der Gürtellinie wirklich nötig oder kann man die mittlerweile erreichte Aufmerksamkeit in Zukunft auch für eine sachliche, kreative Auseinandersetzung und weniger für beleidigende Proteste nutzen? Der Fußball sollte unserer Meinung nach authentisch (und somit auch in gewisser Weise dreckig) bleiben und auch Beleidigungen aus der Emotion heraus gehören unweigerlich dazu. Allerdings darf sich dabei nicht nur auf eine Person eingeschossen werden. Irgendwann müssen die Beleidigungen dann auch wieder in konstruktive Aktionen übergehen. Wann dieser Zeitpunkt kommen wird, hängt auch viel vom Vorgehen des DFB in den kommenden Wochen ab. Eine weiterhin unverhältnismäßige Linie wird wohl kaum zu einer Beruhigung der Situation beitragen. Es gilt jedenfalls, sich gegen die wieder eingeführten Kollektivstrafen aufzulehnen!

VfL Bochum – SV Sandhausen

Nach vier sieglosen Spielen ohne eigenem Tor in Folge, ging es für uns am Sonntag nach Bochum. Der Glaube an einen Auswärtssieg war nicht wirklich zu verspüren, jedoch wären wir keine Sandhäuser, wenn wir den Kopf komplett in den Sand stecken würden. Nach einer sehr schmackhaften Hinfahrt kamen wir bereits sehr früh in Bochum an. Recht bald machten wir uns auf den Weg zum Stadion. Wirklich viele Sandhausen Fans waren leider nicht anzutreffen, insgesamt fanden sich rund 60 Fans im Gästeblock ein. Dies ist leider nach den letzten Spielen auch nicht verwunderlich. Trotzdem gilt es, genau dann der Mannschaft zu zeigen, dass wir hinter ihr stehen. In guten, sowie in schlechten Zeiten! Das Spiel begann noch schlimmer als Eingangs befürchtet. Acht Minuten gespielt, 2:0 für Bochum. Doch dann wie aus dem Nichts, schafften wir es in Person von Biada den raschen Anschluss zu erzielen. Endlich mal wieder ein Tor und was für eins! Die Hoffnung war wieder da. Kurz vor der Pause konnten wir sogar den Ausgleichstreffer durch einen direkten Freistoß von Biada erzielen.
Halbzeit 2 stand an und wir waren voller Hoffnung mal wieder ein Spiel zu gewinnen. Diese Hoffnung sollte jedoch nach kurzer Zeit wieder verschwinden, da der VfL in der 49. und in der 65. Minute das 3:2 und 4:2 erzielen konnte. Unsere Jungs gaben trotz allem nicht auf und kämpften weiter. Dies sollte sich in der 85. und 90. Minute auszahlen. Durch zwei Handelfmeter konnten wir zum 4:4 Endstand ausgleichen. Was ein Spiel! Die Rückfahrt verlief reibungslos und es gab viel zum Lachen. Als Fazit ist zu nennen, dass die Moral der Mannschaft gestimmt hat. Nun gilt es. diese ins Heimspiel gegen Sankt Pauli zu übernehmen und endlich wieder drei Punkte einzufahren. Bis dann!

SV Sandhausen – Karlsruher SC

Genau eine Woche nach der Niederlage in Darmstadt kam es für uns am Sonntag zum Nachbarschaftsduell mit dem Sport-Club aus Karlsruhe. Nachdem unseren Capo am Tag vor besagten Auswärtsspiel in Darmstadt ein gelber Brief erreichte, gab es wiederum einen Tag vor dem Aufeinandertreffen mit dem KSC gute Nachrichten: Das SV konnte auf Bewährung ausgelegt werden! Somit konnten wir mit voller Besetzung in das so wichtige Spiel gegen die auf dem Relegationsplatz stehenden Badener starten. Der Block startete auch recht motiviert, allerdings war die anfänglich gute Laune ziemlich schnell verflogen. So ging der KSC bereits nach zwölf Minuten in Führung, ehe weitere zehn Minuten später die Führung gar ausgebaut werden konnte. 0:2 nach 22 Minuten… Scheiße! Passend zu dem Start in die Partie häuften sich im Anschluss unnötige Fehler, sodass unsere Jungs kaum gefährlich vor das Tor der Karlsruher kamen. Daran änderte sich auch in Durchgang zwei recht wenig und die beiden Tore der ersten 22 Minuten sollten die einzigen bleiben. Die Stimmung war nahezu am Boden, nicht nur bei der Mannschaft, sondern vor allem auch im Block. Dementsprechend gilt es die nächsten Wochen, den Spagat zwischen wichtiger Rückendeckung und zu geringer kritischen Haltung gegenüber der Mannschaftsleistung zu meistern. Einen nicht allzu bleibenden Eindruck hinterließ der Gästeanhang. Die etwa 3.000 mitgereisten Fans aus Karlsruhe konnten nur selten akustisch auf sich aufmerksam machen, eine leichte Aufbruchstimmung nach dem enorm wichtigen Auswärtssieg blieb aus. Einzig den Tifo-Einsatz im Gästeblock würden wir als gelungen bezeichnen. Wiederum nächsten Sonntag geht es für uns zum nächsten direkten Aufeinandertreffen mit einem Abstiegskandidaten nach Bochum. Bis dann!

SV Darmstadt 98 – SV Sandhausen

Am vergangenen Sonntag ging es für uns zum Sportverein aus Darmstadt. Ganz egal, wie das Spiel ausgehen sollte, die schlimmste Nachricht des Wochenendes erreichte uns bereits am Samstag. Gelbe Umschläge im Briefkasten bedeuten selten etwas Gutes und am härtesten trifft ein solcher die Gruppe und Fanszene, wenn er an den Capo adressiert ist. Besonders bitter, da der Vorwurf und das angebliche Vergehen absolut lächerlich sind. Damit nicht genug: Ebenso am Samstag wurde auch noch ein zweites Mitglied für ein ebenfalls angebliches Vergehen bei selbiger Partie vor über 1.5 Jahren (!) mit SV belegt. Ob trotz dieser Art und Weise weiterhin von einer erzieherischen Maßnahme gesprochen werden kann, ist stark anzuzweifeln. Dass wir das nicht einfach so hinnehmen werden, sollte klar sein. Für das anstehende Auswärtsspiel galt es allerdings zunächst, das Beste aus der beschissenen Situation zu machen. Während wir uns also vor den Einlasstoren von unseren Brüdern verabschiedeten, füllte sich der neue Gästeblock am Böllenfalltor recht ordentlich. Auch, wenn wir schön kompakt im nach dem Umbau verkleinerten Block standen, ist weiterhin Luft nach oben, was die Auswärtsfahrerzahlen angeht. Circa 450 Mann und Frau an einem Sonntag auf eine solch kurze Strecke sind ausbaufähig! Das Wort “Ausbaufähig“ beschreibt auch das Geschehen auf dem Rasen ganz gut. Weder unsere Mannschaft, noch die der Gastgeber schien allzu interessiert daran, den Führungstreffer in dieser Partie zu erzielen. Dieser gelang den Lilien kurz nach Wiederanpfiff dann doch, nicht ganz überraschend nach einem Eckball. Kurz danach flog der Torschütze vom Platz, sodass unsere Jungs noch eine halbe Stunde in Überzahl spielten. Geholfen hat dies allerdings ziemlich wenig und so mussten wir die dritte Niederlage in Folge hinnehmen. Während unser Auftritt im Gästeblock in der Anfangsphase zumindest als “ganz gut“ bezeichnet werden könnte, verschlechterte sich dieser mit zunehmender Spieldauer immer mehr, ehe in Durchgang zwei eigentlich gar nichts mehr ging. Somit haben wir aus der beschissenen Situation nicht gerade das Beste gemacht und in Kombination mit der teils grottenschlechten Mitmachquote im Gästeblock wurde es dann insgesamt doch ein rabenschwarzer Auftritt. Passend zum Spiel. Die Südtribüne Darmstadt rund um Ultra de Lis und Usual Suspects erwischte ebenso nur wenige lautstarke Momente, darüber hinaus gelang es nur nach dem Tor und in der Schlussphase, auch andere Bereiche des Böllenfalltor in den Support einzubeziehen. Das “Gefühl von eingeschlafenen Füßen“ aufgrund des unattraktiven Gegners konnte wohl nicht besiegt werden… Die enorme Bedeutung des Aufeinandertreffens mit dem KSC am kommenden Sonntag muss wohl nicht weiter beleuchtet werden. Deshalb sparen wir uns die Worte und sagen: Bis dann!