FC St. Pauli-SV Sandhausen

Hamburg ist nur ein Mal die Saison – diesmal stimmt das nicht so ganz. Trotzdem war die Vorfreude in unserer Gruppe auf das Auswärtsspiel in Sankt Pauli wie immer groß. Während ein Teil sich die ein oder andere Nacht auf dem Kiez um die Ohren schlug, begab sich ein anderer Teil erst im Morgengrauen des Spieltages in den Norden.
Ähnlich unterirdisch wie die Einlasskontrollen vor Ort war die Leistung unserer Männer im ersten Durchgang. In den zweiten 45 Minuten legte unser Sportverein zwar einen weitgehend starken Auftritt hin, am Ende gingen die Jungs aber mal wieder ohne Punkte vom Platz. Auch wenn sich im Gästeblock etwa 130 Sandhäuser eingefunden hatten, schafften wir es nicht, der Mannschaft einen organisierten Support zu bieten. Zu groß war die Anzahl an Eventies, die sich unter uns mischten und zu blutleer war die Vorstellung unserer Mannschaft im ersten Durchgang.
Abgesehen von den ersten etwa 20 Minuten hinterließ die Südkurve Sankt Pauli einen schlechten Eindruck, wirklich laut wurde es im Millerntor nur, wenn der Rest des Stadions die Stimme erhob.
Wie es einige Fans nach dem Spiel am Zaun forderten, wurde Kenan Kocak am Montag nach über zwei Jahren im Amt entlassen. An dieser Stelle: Danke an Kenan für überwiegend sehr starken eineinhalb Jahre beim SVS. Nach dem gefühlt ewig anhaltenden Negativtrend wurde es aber Zeit, sich von ihm zu trennen. Egal mit welchem Trainer gilt es nach der Länderspielpause unbedingt gegen die Schanzer aus Ingolstadt im direkten Abstiegsduell dreifach zu Punkten. Hoffentlich mit jedem einzelnen Fan im Rücken! Bis dann.

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