vor wenigen Tagen kam es zu einem tragischen Todesfall in der Sandhäuser Fangemeinschaft. Maureen verstarb mit 28 Jahren völlig unerwartet. Sie hinterlässt ihren Partner Markus sowie deren vierjährige Tochter und den sieben Monate alten Sohn.
Um die junge Familie in dieser schlimmen Situation finanziell zu unterstützen, freuen wir uns über jede Spende über unseren Spendenlink. Ihr findet diesen hier: https://www.goodcrowd.org/ruhe-in-frieden-maureen?utm_campaign=user_share&utm_medium=campaign_bottom_whatsapp&utm_source=Whatsapp
an die RLSW Regionalliga Südwest GmbH sowie die beteiligten Landesverbände
· Fußballverband Rheinland, · Saarländischer Fußballverband, · Südwestdeutscher Fußballverband, · Badischer Fußballverband, · Südbadischer Fußballverband, · Hessischer Fußballverband, · Württembergischer Fußball-Verband sowie den Deutschen Fußball-Bund und die DFL Deutsche Fußball Liga.
Wir fordern eine konsequente Abschaffung der verbandsrechtlichen Bestrafung des Einsatzes von nicht missbräuchlich (im Sinne vom gezielten Einsatz gegen Personen oder Wurf auf das Spielfeld) verwendeter Pyrotechnik und deren sofortige Aussetzung.
Wir kritisieren im Detail, dass … – … die Bestrafungen zusehends wirtschaftliche Probleme für die betroffenen Vereine mit sich bringen und die Wettbewerbsfähigkeit verschlechtern – … die Vereinsverantwortlichen mittels Lizenzvereinbarungen zur Annahme der sportgerichtlichen Sanktionspraxis gezwungen werden und dadurch aufgrund aufkommender Interessenkonflikte ein Keil durch die Vereine getrieben wird – … sich durch die Entwicklung der Strafen/Strafzahlungen die Wahrnehmung und Bewertung von Pyrotechnik insofern verändert hat, dass der positive Einfluss auf die Atmosphäre in den Stadien oder der nicht vorhandene Einfluss auf das Spielgeschehen keine Beachtung findet – … die RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie die Landesverbände und der Deutsche FußballBund in ihrer Praxis ein zunehmendes Sicherheitsempfinden beim Einsatz von Pyrotechnik und ausbleibende Verletztenzahlen ignorieren – … die Erkenntnisse, wonach die in den letzten Jahren stetig zugenommene Bestrafung von Pyrotechnik nicht zu einer Verringerung des Einsatzes geführt hat, keinerlei Berücksichtigung bei der RLSW Regionalliga Südwest GmbH, sowie den Landesverbänden und dem Deutschen FußballBund gefunden hat – … eine Umlage der Strafen auf vermeintliche Verursacher zu Ermäßigungszwecken auf Grund einer damit einhergehenden Doppel- bzw. Dreifach-Bestrafung nicht vertretbar ist
Als Einheit aus Fanszenen sind wir entschlossen, im engen Austausch mit unseren Vereinen für die Rechte und faire Behandlung von Fankultur und Souveränität der Vereine einzustehen und einen neuen Weg konsequent zu verfolgen. Die Strafenpolitik der RLSW Regionalliga Südwest GmbH sowie den Landesverbänden und des Deutschen Fußball-Bunds muss eine grundlegende Veränderung erfahren und die Interessen der Basis unseres Sports in angemessenem Umfang berücksichtigt werden.
Ganz Südwest fordert: Schluss mit euren Bestrafungen! Verbandsstrafen abschaffen!
zwei Abstiege in drei Jahren – die letzten Jahre haben jedem von uns viel abverlangt. Nach dem Abstieg in die dritte Liga erhofften wir uns alle Besserung. Die Chance auf einen Neubeginn, zurück zu alten Attributen, die unseren Sportverein auszeichneten und stark machten. Leider sollte das Gegenteil eintreten. Erhoffte Veränderungen blieben aus, die sportliche Talfahrt nahm kein Ende und mündete letztendlich im nicht für möglich gehaltenen Abstieg in die Viertklassigkeit. Natürlich strebt man im Fußball auch nach Erfolgen und Siegen. Doch unseren Verein macht viel mehr aus als das. „Solange wir zusammensteh’n, wird Sandhausen niemals untergeh’n“ ist nicht einfach nur die Floskel aus einem Lied. Denn egal wie es sportlich um unseren Verein steht, egal was ansonsten schiefgelaufen ist – durch uns Fans ist der SV immer lebendig. Durch uns Fans und durch die Gemeinschaft, die in unserem Ort und unserem Stadion stets von zentraler Bedeutung ist. Gemeinsam sind wir stolz auf das Erreichte und gemeinsam halten wir in schwierigen Zeiten die Fahne für unseren Verein hoch. Genau jetzt müssen wir am stärksten sein. In wenigen Tagen steht das erste Heimspiel gegen den FSV Frankfurt an. So langsam beginnt das Kribbeln, die Anspannung, die Vorfreude. Lasst uns unserer neuen, jungen Mannschaft von Beginn an lautstark den Rücken stärken, ob im heimischen Hardtwaldstadion oder in der Fremde. Lasst uns geduldig sein, um für den erstrebten nachhaltigen Neustart mit positivem Vorbild voranzugehen. Und lasst uns zeigen, dass Sandhausen lebt – egal, wie die Zeiten sind. In diesem Sinne – alle in weiß zum ersten Heimspiel und alle in weiß zu den Stuttgarter Kickers! Wir sehen uns!
Gemeinsam sind wir Sandhausen – gemeinsam in die neue Saison.
Jetzt ist es soweit! Das Bundeskartellamt hat die 50+1-Regel erneut geprüft und bescheinigt der Deutschen Fußball Liga wie erwartet Versagen. Das Ergebnis fordert nun die konsequente Umsetzung von 50+1, alles andere ist für uns nicht verhandelbar.
Für uns stellt 50+1 eine wesentliche Besonderheit des deutschen Fußballs dar, die es unbedingt und mit allen Mitteln zu schützen gilt. Für jedermann sichtbare Fehlentwicklungen in zahlreichen europäischen Ligen sind nicht hinnehmbar und auch dank 50+1 bisher in Teilen am deutschen Fußball vorbeigegangen. Dass nun die Strukturen, nicht nur der Werksclubs Leverkusen und Wolfsburg, sondern auch von Hannover und Rasenballsport zum Problem werden, zeigt mit welcher Dilettanz bei der DFL durch die Verantwortlichen gehandelt wurde. So agieren Opportunisten, denen das Kapital näher ist als ihr Auftrag und der Fussball.
Die DFL, die Vereine und ihre Funktionäre müssen jetzt Farbe bekennen. Die betroffenen Vereine müssen kurzfristig ihre Gesellschaftsform und Organisation im Sinne der 50+1-Regel anpassen oder aus dem organisierten Fußball ausscheiden.
Unsere Erwartungshaltung ist klar: 50+1 konsequent anwenden und erhalten!