St.Pauli-SV Sandhausen

Am Sonntag stand für uns die erste von zwei Reisen in dieser Saison in die Hansestadt Hamburg auf dem Programm. Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren verzichteten wir geschlossen auf einen längeren Aufenthalt auf Reeperbahn und co. und begaben uns in aller Frühe mit dem Bus in Richtung Millerntor. Der Treffpunkt hierfür wurde auf einige Stunden vor Abfahrt gelegt, weshalb die Fahrt von Anfang an als durchaus feuchtfröhlich bezeichnet werden kann. Etwa eine Stunde vor Anpfiff erreichten wir das verregnete und stürmische Hamburg. Passend zum Dreckswetter begann die Partie: Frühes Gegentor und kaum Sandhäuser im Gästeblock. Mit letzterem Problem haben wir leider immer wieder auf St. Pauli zu kämpfen. In den vergangenen Jahren verirrte sich immerhin neben uns noch eine dreistellige Anzahl an Sandhäusern; dieses Mal war das Interesse wohl geringer. Somit waren im Block ebenso viele Lücken wie nervige Touris. Für etwas Wärme rund um unser schwarz weißes Herz sorgte das Spruchband vor dem Spiel und natürlich vor allem dessen Hintergrund. Bis bald im Stadion, Henry! Auf der Gegenseite stimmte währenddessen so einiges. Kleine Graffiti-Choreo passend zum Todestag eines (in Hamburg) sehr bekannten Sprayers, engagierte Jungs auf dem Platz und dann eben der bereits erwähnte frühe Führungstreffer. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit gelang Sankt Pauli das 2:0 und bescherte unserer Laune den Tiefpunkt. Auch in Durchgang zwei waren unsere Männer weitestgehend unterlegen und somit mussten wir die zweite Auswärtspleite in Folge hinnehmen. Wieder einmal erwischte die Südkurve rund um USP keinen besonders guten Tag. Umso beeindruckender wurde die Stimmung am Millerntor, sobald die anderen Tribünen mit in den Support einstiegen. In diesen Momenten gehört der Heimsupport von Sankt Pauli sicherlich zum Besten, was man als  Gästefan in der zweiten Liga geboten bekommt. Staubedingt zog sich die weite Rückfahrt ziemlich lang, was für einige einen sehr kurzen Schlaf vor dem Start in die neue Arbeitswoche bedeutete. Was man nicht alles für seinen Verein tut…

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