SSV Jahn Regensburg- SV Sandhausen

Wie gerne erinnert man sich als Sandhäuser an unseren letzten Besuch in Regensburg. Letzter Spieltag, den Klassenerhalt in einer spannender Konstellation gesichert und wohl einen unserer besten Auftritte in einem Gästeblock der letzten Jahre gehabt. Am 10. Spieltag dieser Saison sah das leider schon wieder ganz anders aus. Die Kartenverkäufe vor dem Spiel ließen darauf schließen, dass wohl höchstens 100 Sandhäuser den Weg nach Bayern finden würden. An einem Samstag wohlgemerkt… Das allgemein geringe Interesse an diesem Auswärtsspiel in Kombination mit einer leider unterdurchschnittlichen Mitfahrquote der Hauptgruppe und unseres Umfelds sorgten für einen eher peinlichen Auftritt. Extrem schade, dass vor etwa fünf Monaten noch das Sechsfache an Sandhäusern in die Domstadt reiste. Unser kleiner Haufen positionierte sich geschlossen direkt unter dem Dach, um wenigstens diesen Vorteil ein bisschen mitzunehmen. Durchgehender Fahnen- und Doppelhaltereinsatz und dann doch auch relativ viele Gesangseinlagen sorgten wenigstens für ein bisschen gute Laune. Die Jungs auf dem Rasen taten dafür nämlich auch nicht allzu viel. Ein völlig trostloses Spiel ging mit 0:0 in die Halbzeitpause. Nach dem Seitenwechsel waren wir dem Führungstreffer eine Zeit lang ziemlich nah, ehe der SSV in der 58. zum 1:0 einnetzte. Für dennoch gute Laune sorgte die plötzliche Idee, sich mit Dale Cavese einfach ein bisschen selbst zu feiern, auch, wenn es heute nur wenige Gründe dafür gab. Außer in den letzten Minuten verlor unsere Mannschaft nach dem Gegentor wieder den Faden und musste sich schließlich geschlagen geben. Dass der Frust über diese (und auch vergangene) Leistung bei der Mannschaft nur auf sehr geringes Verständnis stieß, ließ den ein oder anderen kopfschüttelnd zurück. Noch etwas zur Gegenseite: Vor dem Spiel wurden wir Zeuge einer Choreo über drei Tribünen anlässlich des 130. Geburtstag des SSV Jahn Regensburg (damals noch als 1. Athleten-Club Regensburg, ehe 1907 die Fußballabteilung folgte). Zwar sorgten einzelne Lücken für mehrere kleine Schönheitsfehler, insgesamt kann man diese Aktion aber als durchaus gelungen bewerten. Den Schwung der Anfangsminuten konnte die Hans Jakob Tribüne allerdings nur sehr bedingt mitnehmen und so passte sich auch der Heimsupport dem niedrigen Spielniveau an. Dazu wird man wohl auch im Bericht der Ultras Regensburg nichts gegensätzliches lesen… Um uns nicht direkt wieder im Abstiegskampf wiederzufinden, müssen wir in den nächsten Wochen alles für eine Trendwende geben. Die erste Chance dafür gibt es am kommenden Montag (Scheiß DFB & DFL!) gegen den wieder etwas erstarkten Sportverein aus Wehen. Ein Sieg ist Pflicht! Bis dann!

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